Aktuelles
Aktuelles RDT Aktuelle Zeitschrift "Recht der Tiere"

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RDT Archiv "Recht der Tiere"

Die Zeitschrift des bmt erscheint 4 x im Jahr. Mitglieder erhalten sie kostenlos per Post.
Im Archiv finden Sie alle aktuellen und älteren Jahrgänge.

Aktuelles/Aktivitäten

20.11.2011

   Tierheim-Kalender 2012 ab sofort erhältlich!


Unseren Tierschutzkalender 2012 haben wir ehemaligen Tierheim-Schützlingen gewidmet und Tierbesitzer zu einem Fotowettbewerb eingeladen mit dem Motto ‚Zuhause gefunden - Senden Sie uns die schönsten Urlaubsmotive'!

Aus über 300 tollen Tierfotos hat unsere Jury insgesamt 13 wunderschöne Motive ausgewählt. Der Fotokalender
ist ein nettes Mitbringsel oder kleines Weihnachtsgeschenk für Tierfreunde!

Der Kalender kann in unseren Besuchszeiten (di, do, fr & sa 14 - 17 Uhr, mi 14 - 18.30) erworben werden oder per Email unter tierheim@wau-mau-insel.de bestellt werden und kostet nur 5,- Euro.




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20.11.2011

Die Ukraine reagiert auf internationale Proteste - Massentötungen von Hunden sollen gestoppt werden

Im Vorfeld der Fußball-Europameisterschaft 2012 hatte die ukrainische Regierung als Co-Gastgeber eine beispiellose Vernichtungsaktion gegen herrenlose Hunde gestartet. Nach Recherchen von Tierschützern wurden die Hunde nachts aufgegriffen, nachdem sie mit Futterködern betäubt wurden. Die benommenen Hunde, gefangen in Kartoffelsäcken, sollen in Sammelstellen transportiert und hier in mobilen Krematorien lebend verbrannt worden sein.

Die beispiellose Vernichtungsaktion in der ehemaligen Sowjetrepublik hatte seit Wochen internationale Proteste hervorgerufen. Nun kündigte die Regierung am gestrigen Tag an, die Massentötungen zu beenden und Tierheime bauen zu wollen. Doch wie ernst ist diese Verlautbarung – und wer garantiert, dass die Tierheime keine verdeckten Tötungsstationen sein werden?

„Nicht Massentierheime, sondern Kastrationszentren sind der einzige Weg, die Überpopulation auf Dauer zu beenden!“, sagt Petra Zipp. Die Vorsitzende des bmt und Auslandstierschutzkoordinatorin verweist auf das vereinseigene Modellprojekt in Brasov: Hier wird, nach enger Zusammenarbeit mit rumänischen Tierschützern und Behörden, die Tötungsstation der Stadt Ende November 2011 geschlossen, in der unzählige Hunde ihr Leben ließen. Stattdessen müssen Besitzerhunde mit einem Mikrochip gekennzeichnet, registriert und kastriert werden, um den weiteren Zustrom auf die Straße zu stoppen. Der örtliche Tierschutz kümmert sich um die Straßenhunde und hat ein Kastrationszentrum eingerichtet.

Angeblich hat die Europäische Fußball-Union (UEFA) der Ukraine im Vorfeld der EM rund 8600 Euro für ein Kastrationsprojekt von Straßenhunden zur Verfügung gestellt – ein Tropfen auf den heißen Stein, nachdem die Zahl der herrenlosen, weil immer öfter ausgesetzten, Tiere nach der Finanzkrise 2008 sprunghaft angestiegen sein sollen. Allein in der Hauptstadt Kiew sollen inzwischen mehr als 11.000 ausgemergelte Hunde durch die Straßen irren.

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5.11.2011

Wildtiere gehören in die Natur!

   Die hessische Landestierschutzbeauftragte, Dr. Madeleine Martin, fordert Tierfreunde auf, gesunde Igel in der Natur zu belassen. Igel gehören zu den besonders geschützten Tierarten in Deutschland und nach dem Bundesnaturschutzgesetz ist es sogar verboten, diese Tiere der Natur zu entnehmen. Einzig verletzte oder kranke Tiere dürfen aufgenommen werden, um sie gesund zu pflegen. Anschließend sind sie aber unverzüglich wieder in Freiheit zu entlassen.
Menschliche Hilfe benötigen Igen nur, wenn im Winter ein verletztes Tier gefunden wird, der Igel bei Wintereinbruch weniger als 500g Körpergewicht hat oder Igel bei länger anhaltendem Frost noch aktiv angetroffen werden. Ist ein aufgenommener Igel wieder gesund, so besteht auch im Spätherbst oder im Winter die Möglichkeit der Auswilderung bei Temperaturen über dem Gefrierpunkt. Voraussetzung ist, dass dem Igel Unterschlupfmöglichkeiten in Freiheit angeboten werden.
Wer einem Igel helfen will, kann dies am besten tun, wenn er ihm Versteckmöglichkeiten für den Winterschlaf wie beispielsweise Laub-, Reisig- und Komposthaufen belässt.

Weitere Informationen finden Sie unter anderem unter www.pro-igel.de


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14.10.2011

Kein Applaus für Tierquälerei - Kasseler Tierschützer kritisieren Gastspiel des Circus Rene und Patrizia Althoff

   Dass sich eine Stadt für den Tierschutz und ein Verbot von Wildtieren in Zirkussen einsetzen kann, zeigt das Vorgehen des Hamburger Senats beispielsweise, der im September 2011 eine Bundesratsinitiative startete, in der die Bundesregierung aufgefordert wird, eine Rechtsverordnung gemäß dem Tierschutzgesetz zu erlassen, die das Halten bestimmter Tierarten im Zirkus verbietet. Der Senat beabsichtigt, ein bundesweites Mitführverbot für Affen, Elefanten, Großbären, Giraffen, Nashörner und Flusspferde zu erreichen, da diese Tierarten über einen ausgeprägten körperlichen Bewegungsdrang und über ein hochentwickeltes Sozialverhalten verfügen und in reisenden Zirkusbetrieben nicht artgerecht gehalten werden können. Bereits 2003 hatte der Bundesrat unter anderem ein Verbot der Haltung bestimmter wildlebender Tierarten im Zirkus gefasst.
Auch die Stadt Worms zeigt sich mutig, denn der Haupt‑ und Finanzausschuss der Stadt Worms hat im August 2011 beschlossen, Zirkusse nur noch gastieren zu lassen, wenn sichergestellt ist, dass keine Wildtiere mitgeführt werden. Er geht damit bewusst ein kleines rechtliches Risiko ein.
Auch in Potsdam wurde bereits im Mai 2011 auf Antrag der Grünenbeschlossen, Zirkussen, die bestimmte Wildtierarten mit sich führen, keinen Aufenthalt zu genehmigen. Die Landeshauptstadt Brandenburgs lehnt ihren Beschluss der Stadtverordnetenversammlung an jenen der Stadt Heidelberg an. Damit werden keine Zirkusse aus der Stadt ausgeschlossen, sondern lediglich das Mitführen und die Zurschaustellung von einigen Wildtierarten beim Gastieren auf städtischen Grundstücken untersagt, u.a. von Menschenaffen, Elefantenbullen, Giraffen, Flusspferden, Bären und Nashörnern.
Die schwedische Möbelhauskette IKEA handelt vorbildlich und teilte mit, dass sie an keinem ihrer 46 Standorte mehr Flächen für Zirkusse zur Verfügung stellen wird, die Wildtiere mit sich führen. Nähere Informationen der Initiative für ein Verbot von Wildtieren in Zirkussen finden Sie unter
http://www.zirkus-in-berlin.de/



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26.8.2011

 Großes Tierheimfest am 10. & 11. September 2011  

Wir laden Tierfreunde am 10. & 11. September 2011, jeweils von 12 - 17 Uhr, sehr herzlich zu unserem Tierheimfest ein.
Besucher sind herzlich eingeladen, sich über die Tierschutzarbeit des Tierheims Wau-Mau-Insel zu informieren und unsere Tierheimbewohner kennenzulernen.
Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm für Groß und Klein lädt dazu ein, sich über die Arbeit von und mit Tieren zu informieren, so zeigt der Verein für Hund und Mensch e.V. Ausschnitte aus seiner vielseitigen Arbeit, die Suchhundestaffel Werra-Meißner informiert über Rettungshundearbeit, die Arbeitsgruppe intensives Mantrailing zeigt, wie die Personensuche funktioniert und beim Netzwerk für Hunde mit Handicap können Interessierte sich über die Fähigkeiten und Besonderheiten von behinderten Hunden informieren. Am Sonntag zeigt die Kasseler Hundefriseuse Petra Malkomeß ihr Können am Vierbeiner.
Darüber hinaus lädt unser Flohmarkt zum Stöbern ein und unsere große Tombola lockt mit zahlreichen attraktiven Sachgewinnen.

Wenn Sie uns unterstützen möchten: Wir würden uns über gut erhaltende Flohmarktartikel und Kuchenspenden freuen!

Hungrige Besucher werden von unserer Küchencrew bestens versorgt.
 
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


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